Informationen zum Testverfahren

 

Der AFS-Test ist ein rein pädagogisches Testverfahren zur Feststellung einer eventuell vorliegenden Legasthenie oder Dyskalkulie. Dieses Verfahren wurde im FCI Forschungszentrum, dem Dyslexia Research Center for Learning Disabilities in den USA entwickelt und für den deutschen Sprachraum angepasst.

 

Bei dem AFS- Test handelt es sich um ein standardisiertes Testverfahren. Durch die Auswertung mittels des Computers ist gesichert, dass das Ergebnis keinerlei äußeren Einflüssen, z.B. Subjektivität des Testers, unterliegt. Das Testverfahren wird am Computer durchgeführt und beinhaltet drei Bereiche.

 

In verschiedenen Subtests werden folgende Leistungen des Kindes abgefragt:

  • A steht für den Aufmerksamkeitsbereich: wie gut kann das Kind seine Aufmerksamkeit aufrecht erhalten beim Umgang mit Bildern, Halbsymbolen und Symbolen? 

 

  • F steht für den Funktionsbereich, den Wahrnehmungsbereich: wie arbeiten die unterschiedlichen Wahrnehmungsbereiche, wo sind Funktionen differenziert, in welchen Bereichen ist die Verarbeitung von Sinnesreizen abweichend? 

 

  • S steht für den Symptombereich: welche Fehler produziert das Kind beim Schreiben, Lesen oder Rechnen? Dieser Teil des Testverfahrens wird vom Legasthenietrainer durchgeführt und wird beantwortet anhand von Schreib- Lese- oder Rechenproben, alternativ oder ergänzend anhand eines Leserechtschreib- oder Rechentests.

 

Der Test und das von mir erstellte pädagogische Gutachten kann in der Schule vorgelegt werden. Ein darauf abgestimmter Lernplan hilft, gezielt auf die Schwächen des Kindes einzugehen und es richtig zu fördern.